Der alte Toilettensitz hat einen würdigen Nachfolger gefunden und nun stellt sich die Frage: Wohin mit dem Alten? Die Antwort scheint einfach, wozu gibt es sonst die monatliche Sperrmüllabfuhr?
Laut Abfallbroschüre des lokalen Entsorgers
Zum Sperrmüll gehören alle großen und sperrigen Gegenstände aus privaten Haushalten, die durch ihre Größe, Eigenschaft oder ihres Gewichtes – auch nach zumutbarer Zerkleinerung – nicht in die graue 240 l Restabfalltonne passen.
Liest sich für mich so, alsob der Toilettensitz dahingehört. Gedacht getan, doch leider blieb der arme Toilettensitz bei der letzten Sperrmüllabfuhr ganz allein am Straßenrand liegen. Sie wollten ihn nicht!
Ein Anruf bei der Abfallgesellschaft brachte dann Klarheit: Ein Toilettensitz ist “Bauabfall”, da er wie z.B. eine Tür fest mit dem Haus verbunden ist. Bauabfall wird beim Sperrmüll nicht mit genommen. Also wohin damit? Der nette Herr am Telefon hatte dafür gleich die passte Antwort parat: In die Mülltonne. Blöd nur, dass er in unsere Mülltonne nicht passt (wobei wir dann wieder beim obigen Zitat sein).







Hey, du bist der Sägenblogger. Durchsägen?
Bei uns ist die Klobrille am Topf angeschraubt. Nix fest verbunden.
Eine Tür kann ich ja auch aushängen; Das war für den netten Mann am Telefon aber auch kein Argument. Ich hätte den Sitz allerdings auch – gegen Gebühr – auf der Deponie anliefern können..
Jetzt liegt das Ding jedenfalls kleingesägt in der Mülltonne.