Renault Colorale 4×4

14 02 2011

Schönes Auto: Der Renault Colorale Prairie 4×4.

Weitere Infos gibt es beim Colorale Club oder bei Wikipedia.





Fahrten ins Gelände

26 08 2010

Fahren im Gelände sind nicht so trivial wie Fahrten auf befestigten Straßen. Auf Landstraße oder Autobahn besteht selten die Gefahr sich oder sein Auto festzufahren. Wer aber ab und zu oder sogar regelmäßig ins Gelände (und damit meine ich keinen Schotterparkplatz neben der Autobahnabfahrt), muss fahren können. Doch wie lernen? Wie in vielen Bereichen des Lebens zählt hier die praktische Erfahrung mehr als das theoretische Wissen, doch wenn man einige Tipps beherzigt, klingt der Start beim Erfahren gleich viel besser.

Dieses Video ist der erste Teil eines Schulungsvideo der Bundeswehr zum Thema Geländefahrten. Wie man unschwer erkennen kann, ist das Video (damals hieß das noch Film) schon etwas älter. Wegen MAN 630, Borgward B2000, Mercedes LG315 und co würde ich auf die Sechziger Jahre tippen.

Also vor der Fahrt ins schwere Gelände den Allradantrieb (so man ihn hat) einschalten und vorausschauend fahren. Sich das Gelände angucken und notfalls dazu auch mal aussteigen (ja, das geht). Wenn es nicht mehr weiter geht, in der eigenen Spur zurückfahren.
Steckt das Fahrzeug fest, nicht unendlich weiter probieren loszukommen. Aus kuppeln, Räder freischaufeln, gucken ob das Fahrzeug vielleicht irgendwo aufliegt (Differentiale?) und bei Bedarf unter die Reifen Äste oder – wer hat – Sandbleche legen. Ein bißchen Unterstützung durch schiebende Hände oder ein anderes Fahrzeug (vielleicht sogar mit Seilwinde) können helfen. Ein Greifzug mit Festpunkt an einem Baum kann auch ganz praktisch sein. Ebenso wie Gleitschutzketten, deren Aufziehen allerdings in der Regel recht umständlich ist und daher geübt sein muß.
Steckenbleiben ist ein Zeichen für die Fehleinschätzung des Geländes.

Lasst Euch von eingeblendeten „Ende“ nicht ablenken, der zweite Teil des Videos beginnt kurz danach. Im zweiten Film wird auch auf die Besonderheiten beim Befahren von ausgefahrenen Wegen eingegangen. Ich denke dabei an Waldwege, die durch Holztransporte, durch überladene Holzlastzüge beschädigt oder in Mitleidenschaft gezogen worden sind und deswegen tiefe Fahrspuren aufweisen.
Dabei gilt es oft „halbe Spur“ zu fahren, also um eine halbe Spur versetzt zu fahren, so dass sich eine Fahrspur unter der Fahrzeugmitte befindet.

Im dritten Video geht es um das Überfahren von Hindernissen quer zur Fahrtrichtung wie Bäumen oder Schienen und um das Erklimmen von Steigungen und Gefällstrecken. Zum Ende des FIlmes werden die wichtigsten Punkte nochmal zusammengefasst.

Zum MAN 630 gibt es übrigens eine ganz interessante Internetseite, der Interessengemeinschaft IG MAN 630 L2A / L2 AE.





Mit dem Steiger ins Gelände

25 12 2008

Mit einer 70-Meter-Hubarbeitsbühne im Gelände arbeiten? Geht nicht? Geht schon, wenn man das richtige Fahrgestell hat: